"100 Blüten" in der Porzellankirche

Seit dem 1. Februar 2018 ist unsere Installation "100 Blüten" in der Porzellankirche auf der Leuchtenburg in Thüringen zu sehen. Den Aufbau begleitete ein Kamerateam des MDR. Der Beitrag wurde am 31. Januar im Journal des MDR-Thüringen gezeigt. Außerdem berichtete die Ostthüringer Zeitung. Die Installation ist bis zum 28. März  auf der Leuchtenburg zu sehen. Ein Besuch lohnt sich!


Mitgliederversammlung

Am 26. Januar 2018 traf sich unser Verein zu seiner jährlichen Mitgliederversammlung. Die anwesenden Vereinsmitglieder wurden in einem Rückblick von Dr. Klaus-Peter Arnold und Olaf Stoy über unsere vielfältigen Aktivitäten des vergangenen Jahres informiert. Mit einem Finanzbericht ergänzte Angelika Grießing die Rückschau. Der derzeitige Vorstand wurde wieder gewählt. Auch für das Jahr 2018 gibt es interessante Pläne. So zum Beispiel die Präsentation unserer Installation "100 Blüten" in der Porzellankirche der Leuchtenburg in Thüringen, eine Exkursion ins Grassi-Museum Leipzig und die Teilnahme an verschiedenen Veranstaltungen, wie den Kultur(all)tagen in Freital, der 2. Porzellabiennale in Meissen und dem Kunstweihnachtsmarkt "Sonne, Mopnd und Sterne". Besonders danken wir Dr. Klaus-Peter Arnold, Angelika Grießing und Regine Kunze für die geleiste Vorstandsarbeit in den letzten zwei Jahren.


Einladung zum Kurs mit Reneé Reichenbach

Liebe Freunde der Keramikkunst,

auch für das Jahr 2018 wird es in der Musik-, Tanz- und Kunstschule einen Workshop in Zusammenarbeit mit dem Verein “Dresdner Porzellankunst“ geben. Dieses Mal mit der international anerkannten Keramikkünstlerin Renèe Reichenbach aus Halle an der Saale.

 

Thema : Gebaute Kostbarkeiten aus farbigen Tonen und Porzellanmassen – Intarsientechnik

Ort der Durchführung: Musik-, Tanz- und Kunstschule, August-Bebel-Str. 1, 01728 Bannewitz / Zeit: 2. März – 4.März 2018

 

Die Kursgebühr beträgt bei 10 Teilnehmern 200 € pro Person (ohne Material und Brand).
Da der Termin zeitnah bestätigt werden muss, bitten wir um eine verbindliche Anmeldung bis spätestens bis 30.12. 2017

per E-Mail an: mail@gudrun-sochorik.de oder per Telefon: 035203/31866 entgegen.
Grundlegende Kenntnisse, Fähig- und Fertigkeiten mit dem Material Ton werden vorausgesetzt. Mit freundlichen Grüßen
Gudrun Sochorik im Namen des Vorstands des Dresdner Porzellankunst e.V.

 

Eingefärbtes bzw. weißes Porzellan oder farbige Tone werden einer selbst bestimmten Ordnung folgend in die Oberfläche  einer Tonplatte eingewalzt und eingeschlagen bis diese Massen Intarsien gleich in der Oberfläche eingebettet sind. Dabei können sowohl großflächige Rhythmen entstehen, als auch sehr dichte und intensive Strukturen, erinnernd an die vom italienischen Glas her bekannte Millefioritechnik.

In Verbindung mit der Intention des Autors, ein bestimmtes, kostbar anmutendes, plastisches Objekt zu entwickeln, wirkt der selbst erzeugte Farbrhythmus inspirierend und bestimmt hilfreich die Formfindung mit. Aus den farbig strukturierten Tonflächen können verschiedenste Formen wie Röhren, Quader, Kuben, Kegelstümpfe und ähnliches entstehen. Mit diesen Einzelformen ist spielerisch freies Finden und Erfinden möglich.

 Dass man nicht alles vorher erdacht haben muss, sondern sich vom Vorhandenen leiten und inspirieren lassen kann, vielleicht dabei ein Prinzip entdeckt, dass Farb- und Formrhythmus ganz zwingend miteinander verbindet, ist das bestimmende Prinzip dieser Arbeitsweise.

 Der Workshop bietet die Möglichkeit, mit keramischen Mitteln und Maßen beispielsweise architektonische Formen selbst zu erfinden. Die formalen Übergänge vom Gefäß zum freien plastischen Objekt sind ganz und gar fließend und die Assoziation zur Architektur oft naheliegend.

 Ebenso können Vorstellungen vom Gefäß (Kanne, Schale, usw.) Ausgangspunkt diesbezüglicher Überlegung sein, oder die Suche nach einem geheimnisvollen, energiegeladenen, ganz persönlichem Gegenstand.


4. Kunstweihnachtsmarkt "Sonne Mond und Sterne"

Nun schon zum vierten Mal organisierte der Dresdner Porzellankunst e.V., dieses Mal zusammen mit dem Soziokulturellen Zentrum Freital, den Kunstweihnachtsmarkt "Sonne, Mond und Sterne" im Freitaler Technologie- und Gründerzentrum.

Vom 8. bis 10. Dezember öffneten wir wieder die Türen der F1-Galerie und der Kreativwerkstätten. 17 Ausstellern präsentierten  vor allem Handgemachtes von der Papierfaltkunst, Porzellan, Keramik, Malerei, Büchern, Kalendern, Karten, Tonträgern und Fotografie. Zum ersten Mal lud auch der Märchenerzähler Frank-Ole Haake in sein Zelt zum Lauschen von Geschichten aus aller Welt ein. Zu entdecken gab es Vieles, aber man konnte auch in kreativen Gedankenaustausch treten, Netzwerke knüpfen und dazu einen zünftigen Glühwein trinken.

Wir bedanken uns bei allen Beteiligten für Ihren Einsatz und freuen uns schon aufs nächste Jahr!


Vereinsausflug nach Berlin

Unser vierter Vereinsausflug führte uns am 23. November 2017 nach Berlin.

Dresden verabschiedet uns mit dem vom Morgenrot gefärbten Canaletto-Blick, dann geht es per Bus in die Hauptstadt, wo uns ihrerseits die "Goldelse" begrüßt. Hier besuchen wir die Königliche Porzellan-Manufaktur - KPM (www.kpm-berlin.com/en/home).

1763 vom Preußenkönig Friedrich II. gegründet hat sie viele Schicksalschläge hinnehmen müssen. U.A. auch 1943 die komplette Auslagerung der Manufaktur nach Selb, da Gebäude, Formen und Technik bei einem Bombenangriff zerstört wurden. Eins wird wieder einmal klar, die Erfindung des europäischen Hartporzellans in Meissen hat sich sternenförmig in Europa ausgebreitet. Hier wie dort wirkten Persönlichkeiten wie Tschirnhaus oder Scheurich und brachten das nötige Know How unter die Leute. Zweite Station unseres Ausfluges war das Bröhan-Museum (www.broehan-museum.de). Das Landesmuseum für Jugendstil, Art Deco und Funktionalismus birgt herrliche Schätze aus der Zeit der Wende vom 19. ins 20. Jahrhundert. Glas, Porzellan, Möbel, Typografie und Malerei - es gibt Vieles zu entdecken. Und so war unsere Gruppe guter Stimmung, was sich auch auf unserem traditionellen Gruppenfoto deutlich widerspiegelt.


Ergebnisse des Kurses von Fritz Rossmann

Inzwischen sind alle Objekte, die während des Kurses "Porzellan - Das weiße Gold" entstanden sind, durchs Feuer gegangen.

Fast alle Stücke haben der hohen Temperatur von 1280 Grad Celsius widerstanden und zeigen sich nun, in all ihrer individuellen Schönheit, in den Schaufenstern unserers Vereinsraums entlang der Dresdner Straße in Freital. Bis zum 30. Mai päsentieren wir die Kursergebnisse in Form einer kleinen Ausstellung. Hier ein paar fotografische Impressionen davon:


Post aus Syrien

Kürzlich erreichte uns eine E-Mail der syrischen Keramikerin Amal Muraywed (http://amalmuraywed.blogspot.de) zu unserer Installation "100 Blüten". Wir haben uns sehr über die Wortmeldung gefreut und veröffentlichen sie deshalb an dieser Stelle:

 

It was a great pleasure to go through your article in New Ceramics,2/2017, concerning the details of the preparation and realization  of this valuable event, the 100 Flowers installation.

I would like to thank you and all the participants for this sincere effort to shed some light on a crisis unifying humanity, the crisis of the 21st century, the century we believed that will bring cultured vision of today and tomorrow.  It brought back from ancient history, hostility and slaughtering....

"..., art cannot change the world,........,it is possible to bring people together who want to counteract the prevalent sense of helplessness." "...The Lily symbolises.....Unity,..."

Clay for us the Ceramicists,is our international unifying language and is also a binding essential element for humanity. All culture differences and languages melt in one binding material"CLAY".

I admit with regrets that I have missed being a constructive member of this installation and have had my handmade flower added to the 100Flowers bouquet.

Fortunately, I read about this positive event,in New Ceramics,2/2017;but, unfortunately,I missed joining you all.
I shall greatly appreciate providing me with the possibility of being an effective Ceramicist in any new installation and event in the near future.

Am now here in Germany, still trying to understand what's going on in this turbulent  complicated world.

I do believe that being a Ceramicist helped me a lot.

All the best

Amal Muraywed
Ceramicist Sculptor

 

Es war mir ein besonderes Vergnügen, durch den Artikel in der NEUEN KERAMIK Nr. 2/ 2017, Details zu Vorbereitung und Realisierung der Installation "100 Blumen" zu erfahren.

Ich möchte Dir und allen Teilnehmern für die Anstrengungen danken, die momentane Krise der Menschheit zu erhellen - die Krise des 21. Jahrhunderts. Einem Jahrhundert, von dem wir glaubten, dass es eine kulturelle Vision für heute und morgen bringen würde. Stattdessen wiederholt sich die alte Geschichte von Feindschaft und Krieg.

" ...Kunst kann die Welt nicht verändern,... aber sie kann die Menschen zusammen bringen, die dem verbreiteten Geist von Hilflosigkeit entgegenwirken... Die Lilien symbolisieren diese Einheit."

Für uns Keramiker ist Ton eine gemeinsame internationale Sprache und schafft somit eine grundlegende Verbindung zwischen den Menschen! Alle kulturellen Unterschiede und Sprachen verschmelzen in diesem Bindeglied Clay / Ton!

Ich bedauere sehr, dass ich nicht an dieser Installation mitarbeiten konnte. Gern hätte ich eine von mir gefertigte Blume zu diesem 100 Blumen-Bouquet hinzugefügt.

Glücklicherweise erfuhr ich durch die Neuen Keramik von diesem schönen Projekt, leider konnte ich nicht daran teilnehmen.

Es würde mich sehr freuen, wenn ich mich an künftigen Installationen und Events als Keramikerin beteiligen könnte!

Ich bin jetzt hier in Deutschland, um zu verstehen, was in dieser komplizierten und turbulenten Welt vor sich geht. Ich denke, dass mir dabei meine Tätigkeit als Keramikerin sehr helfen kann.

 

Das Beste für Euch!

Amal Muraywed, Keramikbildhauerin

 


Porzellankurs mit Fritz Rossmann

Vom 24.3. bis 26.3.2017 lud der Dresdner Porzellankunst e.V. den Gefäßkeramiker Fritz Rossmann mit seinem Kurs "Porzellan - Das weiße Gold" nach Sachsen ein. Der Kurs wurde in Zusammenarbeit mit der Musik-, Tanz- und Kunstschule Bannewitz organisiert und fand in deren Keramikkeller statt. Rossmann ist Lehrer am Institut für künstlerische Keramik in Höhr-Grenzhausen und ist spezialisiert auf das Drehen von Porzellan auf der Töpferscheibe. In Bannewitz stand besonders sein Porzellan-Paperclay im Focus. So zeigte er den 10 Teilnehmerinnen und Teilnehmern wie diese besondere Masse angemischt und bearbeitet werden kann. Nach dem die im Kurs angefertigten Werke durchs Feuer gegangen sind, sollen sie im Technologie- und Gründerzentrum Freital ausgestellt werden.


Eröffnung der Ausstellung »Künstlerische Spielräume in der Keramik«

Am 4. März 2017 wurde die Ausstellung "Künstlerische Spielräume in der Keramik" im Wasserschloss Klaffenbach eröffnet. Hier ein Auszug aus der Laudatio von Gundula Sell (Sächsisches Staatministerium für Wissenschaft und Kunst):

 

"... So ist es auch mit den „100 Blüten“ – Lilien aus Porzellan. Die Lilie, zu deren Arten Zwiebel, Porree, Knoblauch und Spargel gehören, Lotos, Tulpen, Hyazinthen und Blumen zahlreicher anderer Farben, stellt man sich doch zunächst als diese weiße Blume vor. Symbol der kretischen Urgöttin, des keuschen Jünglings, der Barmherzigkeit und Reinheit, von Frankreich und Florenz und von vielen anderen, oft widersprüchlichen Dingen und Prinzipien. Die Porzellanlilien mögen auch das verkörpern, aber vor allem wohl die Einheit der Vielfalt. Ihr ursprüngliches „Beet“ war in Freital, wo der Verein Dresdner Porzellankunst eigentlich die Geschichte des Porzellans in der Region erforscht, man denke vor allem an die Sächsische Porzellan-Manufaktur Dresden GmbH, und die Auseinandersetzung von Künstlern und Kunsthandwerkern mit dem Werkstoff Porzellan fördert. Der Verein organisiert Workshops und Ausstellungen und bringt an Porzellan Interessierte zusammen.

Als 2015 die Anfeindungen gegenüber Flüchtlingen und ihren Unterstützern eskalierten und auch Freital wie einige sächsische Orte damit negative Schlagzeilen machten, kam die Idee zu den „100 Blüten“ auf. Es ist zwar gewissermaßen ein politisches, aber kein ideologisches oder aggressives Werk und so über seinen Anlass hinaus faszinierend. Olaf Stoy vom künstlerischen Beirat des Vereins, der bis 2003 bei der Sächsischen Porzellan-Manufaktur tätig war und seither freiberuflich arbeitet, hat die Form der Lilie in zwei Größen modelliert. Sie wurden von Vereinsmitgliedern, anderen Laien und Künstlern gegossen und geformt, es gibt inzwischen sogar 110 Blüten. Diese zeigten sich inzwischen schon in Meißen und in Freiberg, und auch hier in Klaffenbach scheinen sie zu gedeihen..."

 


Aufbau der Installation »100 Blüten« im Wasserschloß Klaffenbach

Vom 4. März bis 11. Juni 2017 ist unser Blütenfeld in der Ausstellung „Künstlerische Spielräume in der Keramik“ im Wasserschloss Klaffenbach bei Chemnitz zu sehen. Dort wird es an einem besonderen Ort gezeigt. Einem Platz zwischen drinnen und draußen, versteckt aber gut einsehbar – genau der richtige Platz um den Porzellanblüten eine weitere symbolische Komponente hinzuzufügen.


Artikel aus der NEUEN KERAMIK 2-2017


Künstlerische Spielräume in der Keramik

Vom 4. März bis 11. Juni 2017 wird im Wasserschloss Klaffenbach die Ausstellung

"Künstlerische Spielräume in der Keramik" gezeigt.

Ausstellungseröffnung ist am 4. März 2017, um 16 Uhr.

 

Wir freuen uns, dass wir mit unserer Porzellaninstallation „100 Blüten“ dabei sein dürfen.

Außerdem stellt sich die Meißner Künstlergruppe „Weißer Elefant“ vor und die Ergebnisse der Römhilder Keramiksymposien von 2008, 2011 und 2015 werden gezeigt.

 

Ein Ausflug lohnt sich. Wir freuen uns auf Besuch.


Download
Jahresrückblick 2016
Für alle Interessierten hier der Jahresrückblick auf das Vereinsjahr 2016 als PDF zum downloaden.
Präsentation-2016_Homepage.pdf
Adobe Acrobat Dokument 9.0 MB

Drei Tage Kunstweihnachtsmarkt

Zum dritten Mal organisierte der Dresdner Porzellankunst e.V. den Kunstweihnachtsmarkt "Sonne, Mond und Sterne" im Freitaler Technologie- und Gründerzentrum. Zum 2. Advent öffneten sich die Türen von Galerie und Kreativwerkstätten und über 500 Besucher kamen. Wieder gab es viel Handgemachtes zu entdecken, man konnte in kreativen Gedankenaustausch treten, Netzwerke knüpfen und dazu einen zünftigen Glühwein trinken.

Wir bedanken uns bei allen Beteiligten für Ihren Einsatz und freuen uns schon aufs nächste Jahr!


3. Kunstweihnachtsmarkt »Sonne, Mond und Sterne«

Zum 2. Advent laden wir wieder herzlich in die Galerie und die Kreativwerkstätten des Freitaler Technologie- und Gründerzentrums ein.

Ein gutes Dutzend Kreative werden sich beteiligen. Es gibt  viel zu entdecken:
Weihnachtsbaumschmuck, Becher, Leuchter, Vasen und Schalen aus Porzellan, Keramik, Patchworkdecken und Kuschelkissen, Papierfaltkunst, Gefilztes, Weihnachtskarten, Kalender, Bücher, Glühwein, Holzkunst, Weihnachtskrippen, Räucherkerzen und noch Vieles mehr.

 

Öffnungszeiten: Freitag, den 2. Dezember 2016 / 11 – 18 Uhr, Samstag, den 3. Dezember 2016 / 11 – 18 Uhr und Sonntag, den 4. Dezember 2016 / 13 – 17 Uhr    

 

Schauen Sie vorbei beim einzigen beheizten Weihnachtsmarkt Freitals im TGF, Dresdner Str. 172, 01705 Freital


SZ-Artikel "Eine Galerie für Freitals Mitte" vom 21.11.2016


SZ-Artikel vom 28.10.2016


Vereinsausflug nach Rudolstadt

Unser nunmehr dritter Vereinsausflug führte uns in diesem Jahr wieder einmal nach Thüringen. Dieses Mal besuchten wir die "Gläserne Manufaktur" in Rudolstadt. Hier findet man sechs Manufakturen unter einem Dach: die Porzellanmanufaktur Tettau, die Aelteste Volkstedter Porzellanmanufaktur, die Unterweissbacher Werkstätten, die Schwarzburger Werkstätten, die Porzellanmanufaktur Scheibe-Alsbach und die Porzellanmanufactur Plaue.

Im Verlauf unserer Führung durch die Produktionsräume entdecken wir viele neue, uns noch unbekannte Details, aber auch Altvertrautes. Anerkennenswert ist vor allem, dass hier frühzeitig auf die sich verändernde Marktsituation in den 90iger Jahren reagiert wurde und die Kräfte der einzelnen Manufakturen gebündelt wurden. Wichtig auch, dass man sich nicht nur auf die Herstellung traditioneller Artikel beschränkte, sondern kontinuierlich auch mit zeitgenössischen Porzellangestaltern zusammenarbeitet.

Als zweiter Programmpunkt stand ein Besuch der Heidecksburg auf der Tagesordnung. Hier werden sicher die Führung durch die Festräume und die Ausstellung "Rococo en miniature" in guter Erinnerung bleiben. Diese faßt das Lebenswerk der beiden Freunde Gerhard Bätz und Manfred Kiedorf zusammen, die vor über 50 Jahren begannen eine sehr eigene, grandiose und verblüffende Miniaturwelt zu schaffen.


Presseschau

Hier ein paar Artikel zur Präsentation der "100 Blüten" im Kreuzgang des Freiberger Doms.


Kurzfilm zum Aufbau der 100 Blüten

Zwei Stunden Arbeit komprimiert auf 2:31 min.


100 Blüten im Freiberger Dom

Fliegender Wechsel: von der Meissner Albrechtsburg zum Freiberger Dom. Seit Dienstag zeigen wir parallel zur Ausstellung "Weiße Diamanten - 110 Jahre Freiberger Porzellan" unsere Installation "100 Blüten" im Kreuzgang des Freiberger Doms. Und wieder sieht Alles ganz anders aus. Die Blüten entfalten dieses Mal ihre Wirkung auf einer Fläche von 7,60 x 0,60 m.
http://www.freiberg-service.de/unternehmen/werbung-oeffentlichkeitsarbeit/pressemitteilungen/pressemitteilung/weisse-diamanten-110-jahre-porzellan-in-freiberg.html


Beitrag zur Porzellanbiennale im Meissen TV

Hier der Link zu einem Beitrag von Meissen TV zur Eröffnung der Porzellanbiennale:

http://www.meissen-fernsehen.de/kultur/Biennale_eroeffnet-7382.html


DNN: Artikel zur Porzellanbiennale


Johann

Am Samstag dem 16. Juli wurde die erste europäische Porzellanbiennale auf der Meissner Albrechtsburg eröffnet.

Schön wars, ermutigend, erfrischend und anregend. Was läßt sich nicht alles mit Porzellan anstellen! Daran hätten unsere Altforderen, die vor rund 300 Jahren an gleicher Stelle wirkten, nicht zu denken gewagt.

Unsere Porzellaninstallation "100 Blüten" war dicht umlagert und erregte großes Interesse beim zahlreich angereisten Publikum.

Die Ausstellung ist bis zum 18. September 2016, täglich von 10 - 18 Uhr zu sehen. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall.

 

Albrechtsburg Meissen, Domplatz 1, 01662 Meißen

 

http://porzellanbiennale.wix.com/meissen


Kids - All Over The World!

Eine symbolische Installation: Kinderhände aus Keramik stützen die Erdkugel. Kursleiterin Gudrun Sochorik hat die Ergebnisse des Kinderworkshops "Kinderhände - grenzenlos" nun zu einer wunderbaren Assemblage aus Weidengeflecht, Keramik, Stahl und Sandstein vereint.

Wer Interesse hat dieses gelungene Werk zu präsentieren, möglichst in einer öffentlichen Institution, kann sich gern bei uns melden.


Da tut sich was!

Am 16. Juli um 16 Uhr ist es soweit. Dann wird die erste europäische Porzellan-Biennale auf der Albrechtsburg in Meissen eröffnet. Regine Kunze, Jördis Lehmann und Olaf Stoy haben heute unsere Installation "100 Blüten" aufgebaut. Die altehrwürdigen Gemäuern bringen sie fantastisch zur Geltung!

Für weitere Infos bitte diesen Link anklicken: http://porzellanbiennale.wix.com/meissen


Tag der Kunst Pirna 2016

Nun schon zum dritten Mal sind wir beim "Tag der Kunst" in Pirna dabei.

Dieses Mal findet man uns auf der Lange Str. 45 b.

Unsere Mitglieder Brigitte Baetke, Christa Donner, Angelika Grießing, Rosemarie Köhler, Regine Kunze, Gudrun Sochorik, Angelika Sorg und Olaf Stoy nutzen die Gelegenheit um ihre neuesten Werke vorzustellen. Wir hoffen auf schönes Wetter und interessierte Besucher!

 

2. - 3. Juli 2016

http://pircom.de/tdk/


SZ-Artikel zum Porzellanprojekt


»Kinderhände grenzenlos« - Ton- und Porzellanprojekt

Vom 20. Juni bis 23. Juni 2016 veranstaltet der Dresdner Porzellankunst e.V. sein Ton- und Porzellanerdenprojekt "Kinderhände grenzenlos".

 

Dabei werden Integrationskinder und Schüler aus Ungarn, dem Libanon, Syrien, dem Irak und Deutschland an die Keramik- und Porzellankunst heran geführt.  

Das Projekt entstand in Zusammenarbeit mit Freitaler Schulen im Rahmen der diesjährigen Kultur(All)tage Freital

 

Unser Anliegen ist:

1. Kindern sollen, egal woher sie kommen, miteinander kreativ gestalten und sich dabei kennen und verstehen lernen.

2. Diese Aktion stellt sich bewusst gegen die teilweise ausländerfeindlichen Übergriffe in Sachsen, und somit speziell auch in Freital.

 

Unserer Einladung haben Kinder, Schüler und Jugendliche im Alter von 7 bis 15 Jahren angenommen. Ihnen stehen zwölf Kreativstunden zur Verfügung in denen sie mit Ton, aber auch mit Porzellan kleine Kunstwerke oder auch Dinge des täglichen Gebrauchs gestalten können.

Wir hoffen, dass diese Aktion ein breites öffentliches Interesse findet. So bitten wir auch die Eltern der beteiligten Kinder, sowie weitere Gäste am kreativen MITEINANDER teilzuhaben.

 

Wir danken der Stadt Freital, die uns für unsere Aktion finanzielle und personelle Unterstützung zusagte und uns eine Werkstatt im F1 Technologie- und Gründerzentrum in Freital-Döhlen kostenfrei zur Verfügung stellte.

 

Besonders freut uns, dass das Projekt auch von den im TGF ansässigen Unternehmen Quendt Innovation und die „Wirtschaft“ unterstützt wird.

 

Das Konzept wurde von Mitgliedern des Dresdner Porzellankunst e. V. entwickelt. So werden die Kinder und Jugendlichen von der Keramikerin Gudrun Sochorik künstlerisch betreut. Zur Seite stehen ihr Angelika Grießing, Rosemarie Köhler und Regine Kunze, ebenfalls langjährige Mitglieder des Porzellanvereins.

Wir laden alle Interessierten zu einer Stippvisite ein. Schauen Sie uns über die Schulter! Fotografieren und Filmen ist ausdrücklich erlaubt!

 

Veranstaltungsort: F1 Technologie- und Gründerzentrum, Dresdner Str. 172 , 01705 Freital

Eingang über den Haupteingang A an der Dresdner Str. in den Hof, Tor 3

 


SZ-Artikel zur Sparkassenausstellung


Frühling in der Freitaler Sparkasse

Seit Dienstag dem 5. April 2016 herrscht Frühling in der Sparkasse Freital-Potschappel. Unser Verein präsentiert erstmals seine komplette Porzellan-Installation "100 Blüten" der Öffentlichkeit. Umrahmt wird sie von Naturfotografien von Annett Stoy und Landschaftsfotografien von Steffen Petrenz. Das die Wahl dafür auf die Sparkassenfiliale in Potschappel fiel hat seinen guten Grund, den ohne die Regionalstiftung für Kunst & Kultur der Ostsächsischen Sparkasse Dresden hätte dieses Projekt nicht umgesetzt werden können. Sie finanzierte die Anschaffung passender Edelstahlsockel und -stiele auf denen die Blüten aufgesteckt werden.

 

Inzwischen haben sich dreizehn Gestalterinnen und Gestalter zwischen 25 bis 79 Jahren an dem Projekt beteiligt und ähnliche, aber doch ganz unterschiedlich gestaltete Porzellanblüten gefertigt.

 

Mit der Blüten-Installation will der Verein ein Zeichen setzen für die Möglichkeit gemeinsamen Handelns im positiven Sinne - für Optimismus und Toleranz. Denn genauso zerbrechlich wie die Porzellanblüten ist die Balance in unserem gesellschaftlichen Zusammenleben. Ist einmal Etwas zerbrochen, kann man es nicht mehr rückgängig machen.

 

Die Installation ist als Wanderausstellung geplant und soll an möglichst vielen Orten gezeigt werden. So wird sie z.B. vom 16. Juli bis 18. September zur ersten internationalen Porzellanbiennale auf der Albrechtsburg in Meissen zu sehen sein. Auch ein Intermezzo im Bergbaumuseum in Freiberg ist geplant.

 

Am Projekt "100 Blüten" haben sich bisher folgende Gestalterinnen und Gestalter beteiligt: Brigitte Baetke, Christa Donner, Angelika Grießing, Anna Jaszpataki, Rosemarie Köhler, Regine Kunze, Renate Pfuhl, Helga Schmidt, Birgit Schulze, Werner Steiner, Gudrun Sochorik, Angelika Sorg und Olaf Stoy.

 

Ausstellungsdauer: 5. April bis 4. Juli 2016, Mo - Fr, 9 - 18 Uhr

Ausstellungsort: Filiale der Ostsächsischen Sparkasse Dresden,

01705 Freital, Dresdner Str. 107

 


Ausstellungseröffnung Gustav Weiß

Das Museum Schloss Doberlug widmet dem Berliner Künstler Gustav Weiß unter dem Titel „Kunst im digitalen Zeitalter“ ab dem 19. März 2016 eine umfassende Werkschau. Einige Mitglieder unseres Vereins fuhren spontan zur Ausstellungseröffnung.

 

Gustav Weiß ist ein Pionier deutscher Keramikkunst des 20. und frühen 21. Jahrhunderts, der sich dem Material über die künstlerische Auseinandersetzung hinaus auch intellektuell untersuchend zugewandt hat. Neben einem vielfältigen Werkekanon steht so eine Vielzahl von Publikationen, die sich mit Material und Techniken, aber auch mit der jeweiligen Rolle der Keramik in ihrer Zeit beschäftigen.

 

Die Doberluger Ausstellung steht unter dem Titel „Kunst im digitalen Zeitalter“. Diese sei, so konstatiert Gustav Weiß, von einer schöpferischen Bewegtheit geprägt, die es ihr erlaubt, einem ständig wachsenden Schatz an Wissen und Können eine immer stärker geistig durchdrungene Kunst zur Seite zu stellen: „Intelligente Menschen und Netzwerke drängen die menschliche Natur zurück und wecken das Verlangen nach Humanität. Dieses Verlangen kann die Kunst erfüllen.“


Neuer Vorsitzender

Zur Mitgliederversammlung am 29. Januar 2016 verabschiedete sich unsere langjährige Vorstandsvorsitzende Dr. Helga Schmidt aus ihrem Amt. Sie wird weiterhin für Vereinsvorstand tätig sein und sich speziell um die Organisation von Veranstaltungen und Exkursionen kümmern.

Die Mitglieder wählten Dr. Klaus-Peter Arnold zum neuen Vorsitzenden. Dr. Arnold ist Porzellanexperte und als Gründungsmitglied des Dresdner Porzellankunst e.V. ein Mann der ersten Stunde.